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Bonusprogramme der Krankenkassen
2013 gewähren viele Krankenkassen ihren Mitgliedern Beitragsrückerstattungen oder bieten Bonusprogramme an.
Diese Erstattungen werden von den Krankenkassen elektronisch ohne Differenzierung, um welche Art der Erstattung es sich handelt, an die Finanzämter übermittelt.
Das Finanzamt kürzt im Steuerbescheid die abzugsfähigen sonstigen Vorsorgeaufwendungen.
Zulässig ist die Kürzung jedoch nur dann, wenn die Erstattungen in direktem Zusammenhang mit dem Versicherungsschutz durch die Krankenkassen stehen.
Betroffene haben sich gegen diese pauschale Kürzung gewehrt und haben von dem FG Rheinland-Pfalz in dem Urteil vom 28.04.2015 Recht bekommen.
Alle Betroffenen sollten gegen diese Kürzung der Sonderausgaben durch die Bonusprogramme Einspruch einlegen und auf das Verfahren vor dem
BFH mit dem Aktenzeichen X R17 / 15 hinweisen.

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7 Jahre rückwirkende Geltendmachung der Studienkosten möglich

Mit Pressemitteilung des BFH vom 29.04.2015 wurde das BFH-Urteil vom 13.01.2015, IX R 22/14 veröffentlicht, das eine rückwirkende Feststellung von Verlustvorträgen bis zu 7 Jahren ermöglicht.

Bis Ende 2015 können also noch rückwirkend die Studienkosten der Jahre bis einschl. 2008 geltend gemacht werden! dafür, dass noch keine Einkommenssteuererklärung abgegeben wurde.

Rückwirkend können auch die Studienkosten für das Erststudium in der Erstausbildung geltend gemacht werden.

Mit zwei am 05.11.2014 veröffentlichten Beschlüssen vom 17.07.2014 hat der BFH deutlich gemacht, dass er die Ungleichbehandlung von Erststudierenden mit und ohne Erstausbildung für verfassungswidrig hält. Die Verfahren wurden daher dem Bundesverfassungsgericht zur Entscheidung vorgelegt. Nach Meinung des VI. Senats verstoße der Ausschluss des Werbungkostenabzugs gegen das verfassungsrechtliche Gebot der Besteuerung nach der finanziellen Leistungsfähigkeit. Dieser Ausschluss sei auch nicht mit Vereinfachung und Typisierung zu rechtfertigen.ören auch bei einem Erststudium ohne vorherige Erstausbildung zum zwangsläufigen und pflichtbestimmten beruflichen Aufwand, der somit nicht zur Disposition des Gesetzgebers stehe. Der bloße Sonderausgaben-abzug, der sich für gewöhnlich nicht auswirkt, entspricht nicht der einkommenssteuerlichen Existenzsicherung.



Grundfreibetrag und Kindergeld steigen
, Mitteilung vom 21.04.2015Grundfreibetrag und dias Kindergeld sollen erhöht werden. Dies sieht der von der Bundesregierung eingebrachte Entwurf eines Gesetzes zur Anhebung des Grundfreibetrages, des Kinderfreibetrags, des Kindergeldes und des Kinderzuschlags (18/4649) vor.
Der steuerliche Grundfreibetrag soll (aktuell 8.354 Euro) rückwirkend zum 1. Januar 2015 um 118 Euro auf 8.472 Euro erhöht werden. Ab dem 1. Januar 2016 ist eine weitere Anhebung um 180 Euro auf 8.652 Euro vorgesehen.Kinderfreibetrag beträgt aktuell 7.008 Euro und soll rückwirkend zum 1. Januar 2015 um 144 Euro auf 7.152 Euro je Kind erhöht werden. Ab 1. Januar 2016 ist eine erneute Anhebung um 96 Euro auf 7.248 Euro vorgesehen.beträgt derzeit monatlich 184 Euro für das erste und zweite Kind, 190 Euro für das dritte Kind und 215 Euro für jedes weitere Kinder. Es soll rückwirkend ab 1. Januar 2015 um vier Euro monatlich je Kind erhöht werden. Ab dem 1. Januar 2016 ist eine Erhöhung um weitere zwei Euro monatlich je Kind vorgesehen.maximal 140 Euro monatlich betragende Kinderzuschlag soll ab 1. Juli 2016 um 20 Euro monatlich steigen. Der Kinderzuschlag kommt Eltern zugute, die zwar ihren eigenen Bedarf durch Erwerbseinkommen grundsätzlich bestreiten können, aber nicht über ausreichend finanzielle Mittel verfügen, um den Bedarf ihrer Kinder zu decken.

stärker unterstützen - Entlastungsbetrag erhöhenfür Alleinerziehende beträgt seit seiner Einführung zum 1. Januar 2004 unverändert 1.308 Euro.
Jetzt soll der Entlastungsbetrag für Alleinerziehende um 600 Euro auf 1.908 Euro erhöhen. Die Umsetzung wird mit Wirkung zum 1. Januar 2015 erfolgen.
Außerdem soll der Entlastungsbetrag je weiteres Kind ansteigen, da mit jedem weiteren Kind der Finazbedarf und der Betreuungsaufwand steigt.

 
 
 
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